Seit dem 1. September 2023 gilt das neue Bundesgesetz über den Datenschutz (nDSG) für alle Schweizer Unternehmen, die Personendaten bearbeiten. Viele KMU-Chefs glauben, es betreffe nur grosse Firmen. Tatsächlich reicht schon das Kontaktformular Ihrer Webseite.
Erhebt Ihre Webseite Personendaten?
Fast sicher. Diese Elemente erheben am häufigsten Daten:
- Ein Kontakt- oder Offertformular (Name, E-Mail, Telefon).
- Ein Statistik-Tool wie Google Analytics.
- Ein eingebettetes YouTube-Video, eine Google-Maps-Karte oder ein Social-Media-Button.
- Eine Newsletter-Anmeldung.
- Ein Chat oder ein WhatsApp-Button, der Informationen übermittelt.
Die 5 Punkte, die Sie prüfen sollten
- Eine verständliche Datenschutzerklärung, von jeder Seite aus erreichbar (meist in der Fusszeile).
- Welche Daten erhoben werden, warum und wie lange sie aufbewahrt werden.
- Welche Dienstleister die Daten erhalten (Hosting, E-Mail-Tool, Statistik) und in welchen Ländern.
- Wie Besucher Auskunft über ihre Daten oder deren Löschung verlangen können.
- Ein vollständiges Impressum: Firmenname, Adresse, UID-Nummer und Kontakt.
US-Tools übermitteln Daten ins Ausland.
Statistik, von Google geladene Schriften, eingebettete Videos: Jedes externe Tool muss erwähnt werden. Je weniger es sind, desto einfacher die Konformität – und desto schneller die Webseite.
Ist Ihre Webseite auf dem neuesten Stand?
Wir prüfen Ihre Webseite kostenlos (Tempo, SEO, Pflichtangaben) und sagen Ihnen, was Sie zuerst korrigieren sollten.
Eine konforme Webseite ist auch eine schnellere Webseite
Wer unnötige Drittanbieter-Tools entfernt, verbessert gleichzeitig Konformität und Ladezeit – ein wichtiges Kriterium für Google. Darum hosten wir unsere Webseiten sauber, mit einem Minimum an externen Skripten und einer Datenschutzerklärung, die dem entspricht, was die Webseite wirklich tut.
Dieser Artikel gibt praktische Anhaltspunkte und ist keine Rechtsberatung. Quellen: Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB).
